Homeoffice – Gedanken zum Selbstmanagement

Bernadette von Kluntjebunt hat mich gefragt, wie ich die Sache mit dem Homeoffice so empfinde.
Mit der Antwort habe ich mir zugegebenermaßen etwas Zeit gelassen 😉 Das ist einer der Vorteile des Homeoffice… freie Zeiteinteilung 😀

Aber mal ganz von vorne….

Meine zwei Gewerbescheine besitze ich seit Mai 2014, doch zu diesem Zeitpunkt war meine kleine Tochter noch zuhause und ich war Vollzeitmama. Seit September 2014 geht meine Tochter nun in den Kindergarten und nach 5 harten Monaten der Eingewöhnung ging sie dann letztendlich sogar sehr gerne. Das war mein Startschuss und ich konnte mich endlich mehr um meinen Job kümmern.

Eigentlich bin ich gelernte Bürokauffrau und Fotografin, doch in beiden Berufen fühlte ich mich nicht vollständig ausgelastet. Mit dem Kiga-Start kam die Frage: Jobsuche oder Eigenständigkeit? Ich habe mich für Zweiteres entschieden – und bereute es seither keine Sekunde. Aber natürlich – es hat beides Vor- und Nachteile.

1.) Die Arbeitszeit
Oh ja! Dringende Kundenanfragen um 19:00 abends? Keine Seltenheit.
Kundenservice auch an Feiertagen und Wochenenden? Wird erwartet.
Für mich persönlich ist das ok, da mein PC sobald ich zuhause bin ohnehin läuft. Mag nicht optimal sein, ist aber so. Das heisst natürlich nicht, dass ich ständig davor sitze, aber ich schaue immer mal wieder vorbei und kann mir dann auch in der eigentlichen Freizeit mal 5 Minuten nehmen und eine Mail beantworten. Oder nachts einen dringenden Auftrag bearbeiten.

Im Umkehrschluss ist es mir aber auch möglich, mal einen Tag früher Schluss zu machen oder mir ein paar Tage Auszeit zu nehmen, wann immer es erforderlich ist. Wie aktuell beispielsweise.
Ich schrieb weiter oben „…. GING sie dann letztendlich sogar gerne in den Kiga“. Dieses GING muss aktuell leider ein GEHT ersetzen, denn wir haben eine mittelschwere Kiga-Krise. Nächtliches Aufwachen wegen Alpträumen steht an der Tagesordnung. „Ist die Nacht vorbei? Muss ich heute in den Kiga?!“ sind die ersten Fragen, die ich morgens höre. Ruhig und ausgeglichen ist meine Tochter aktuell nur von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag. Ab da macht ihr die Angst vorm kommenden Tag, bzw der kommenden Woche schon wieder das Leben schwer. Und mir natürlich ebenso.

Hätte ich nun einen 0815-Job außerhalb, hätten wir keine Wahl. Meine Tochter müsste in den Kiga gehen – Angst hin oder her. Ich müsste morgens Druck machen, weil ich ja pünktlich im Büro sein müsste und die Situation würde weiter eskalieren. So aber habe ich die Möglichkeit, ihr morgens etwas mehr Zeit zu lassen. Ich kann sie nochmal in Ruhe auf den Schoß nehmen, mit ihr reden, sie ermutigen. Ich kann sie mittags früher holen, um es ihr etwas leichter zu machen. Und sollten alle Dämme brechen, kann ich sie sogar zuhause lassen. Ist nun nicht unbedingt das Optimum, schließlich fehlt mir die Arbeitszeit dadurch – aber Familie ist immer wichtiger als jeder Job. Und wenn meine Tochter mich braucht, dann bin ich für sie da.

2.) Chefs und Kollegen
Ich bin grundsätzlich eher der Einzelgänger 🙂 Bei meinen bisherigen Arbeitstellen kam ich mit meinen Arbeitskollegen sehr gut aus, aber ich vermisse sie hier im Homeoffice nicht sehr. Schriftliche Kommunikation liegt mir auch mehr, als „Live-Gespräche“, darum genügt mir der Austausch übers WWW voll und ganz (Freunde sind hier natürlich ausgenommen).

Und was Chefs betrifft… ich bin gern selbst Chef 😉 Ich übernehme gerne die Führung und Organisation ist meine Stärke. Ich sollte Eventmanager werden! Das wär perfekt für mich 😀 Mir darf nur nie das Papier ausgehen. Ihr müsstet mal sehen, wieviele Listen hier rumliegen! Was ich wirklich gerne hätte, wäre ein Lehrling (Azubi). Ich wollte eigentlich mal Fotografen-Berufsschullehrerin werden ^^ Da die Jobaussichten da allerdings sehr schlecht sind, habe ich das nicht weiter verfolgt. Als ich noch als Fotografin gearbeitet habe und ein Studio geleitet habe, hatte ich „meinen eigenen“ Lehrling und es hat mir Spaß gemacht, Wissen zu vermitteln und jemandem etwas beizubringen, wofür sich derjenige begeistert. Doch als „Ein-Frau-Bude“ und Kleingewerbe ist das leider nicht möglich. Doch wer weiß, was in den nächsten xx Jahren so passiert 😉

3.) Das Büro
Hier kommt gleich der zweite Grund, warum das mit dem Lehrling eine schlechte Idee wäre… meine Wohnung 😀 Ich arbeite in unserem privaten Wohnzimmer auf meinem privaten PC. In den Ecken liegen schon mal Staubmäuse, in der Küche stapelt sich hin und wieder das Geschirr und es gibt keinen eigenen Arbeitsplatz für eine zusätzliche Person.

Dass ich von zuhause aus arbeite, ist klasse! Ich habe keine Fahrtwege und somit keinen Zeitverlust und keine Kosten.

Dass ich von zuhause aus arbeite, ist doof! Ich habe keine Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben.

Na was denn nu?
Wie Bernadette schon schrieb: Wenn ich groß bin, möchte ich ein eigenes Büro. Ein externes. Von mir aus auch nebenan in einem eigenen, versperrbaren Zimmer. Einen eigenen Arbeits-PC. Einen eigenen Schreibtisch. Eigene Laden und Regale mit meinem Arbeitsmaterial und Notizen.
So dass ich – wie mein Lebenspartner auch – meinen Arbeitstag richtig beginnen und beenden kann. Ich würde nachmittags meinen Arbeits-PC runterfahren, meinen Schreibtisch aufräumen, das Büro verlassen und die Türe hinter mir schließen. Und mich dann voll und ganz meinem Privatleben widmen, ohne ständig mit einem Bein oder besser mit einer Hand an der Arbeit zu sein. Denn das kann schon eine Belastung werden. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Familie.

4.) Die „Freiheit“
* Uoah… mir fallen die Augen zu! Jetzt mache ich mal 20 Minuten Pause und trinke ganz gemütlich einen Kaffee auf dem Balkon.
* Juhu! Keine festgelegten Pausezeiten! Ich muss nicht warten, bis ich geregelte Mittagspause habe, um zu essen. Ich kann/darf sogar während dem Arbeiten beim PC essen *hrhrhr*
* Heute nachmittag wollen wir an den See fahren. Uuuups! Die Badetücher sind noch nicht gewaschen. Ich werf mal eben die Waschmaschine an!
* Aua! Meine Schulter und mein Arm zicken schon wieder vermehrt! Also Matte geholt, ab auf den Wohnzimmerboden und die verordneten Übungen absolvieren! Ohne Zuseher 😉
* Ich hab Lust auf Musik. Nicht auf Charts-Radio-Gedüdel. Eher so auf Rock und Metal! Musik, nicht für jedermanns Ohren… aber hört ja keiner, außer mir 😀 Und vielleicht die Nachbarn 😀
* Es ist soooooooooooooo heiß!!! Hose weg, Shirt weg, Bikini an. So gehts auch!
* Es ist soooooooooooooo kalt!!! Kuschelhose an, Decke drumrum. So gehts auch!
* Bitte führe die Liste nach Belieben fort!

5.) Es fehlt noch ein Punkt
 Aber mir fällt gerade nichts mehr ein. Ich habe unter Punkt 1.) bis 4.) alles zusammengefasst, das für mich wichtig ist. Also schreibe ich hier mein Fazit:
Ich liebe Homeoffice! Ich bin (meistens) diszipliniert genug, um das durchzuziehen. Und wenn ich es nicht bin, ist das auch ok. Hauptsache meine Kunden und ich sind am Ende von dem Ergebnis überzeugt und zufrieden. Und das habe ich bisher noch immer geschafft 🙂 Und wenn ich auch mal morgens um 3:00 dran gesessen habe….

Ich bin gespannt, wohin mich diese Reise führt. Vielleicht komme ich in einige Zeit drauf, dass das Ganze doch nichts für mich ist und begebe mich doch wieder ins reguläre Arbeitsleben. Vielleicht lässt sich mein Gewerbe aber auch so weit ausbauen, dass ich das Kleingewerbe aufgebe und ein umsatzsteuerpflichtes „normales“ Unternehmen führe.

Darüber mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist. Im Moment genieße ich den Sommer, kümmere mich um meine Gesundheit und bin für meine Tochter da, bis es ihr wieder besser geht. Man muss das Leben nehmen, wie es ist und das Beste daraus machen. Das machen, was zu einem passt. So handeln, wie es für einen selbst und die Familie am Geeignetsten ist.

Alles, alles Liebe und Gute,


Die Handmadebox – eine schöne Überraschung

Eines Tages vor einiger Zeit kam ganz unerwartet eine Überraschung in den Postkasten geflogen.
Wer war da wohl der Absender?
Nunja…. das war nicht schwer zu erraten, es stand sehr groß und seeehr glitzerig mitten drauf am Päckchen:

Außerdem war es noch mit einer Spitzenborte liebevoll aufgehübscht. Ich dachte, die Borte sei bestimmt schmutzig geworden auf der Reise – doch die Post ging wohl sorgfältig mit der Fracht um – wer brächte es auch übers Herz, diese Schönheit quer durch den Laderaum zu werfen?

Ich habe ganz ungeduldig gewartet – aber ich durfte das Päckchen natürlich nicht ohne meine Tochter öffnen. Als diese dann vom Kindergarten zuhause war, gings endlich los!

Der Inhalt war soooo liebevoll präsentiert!! Die Wimpelkette vom Päckchendeckel wohnt nun übrigens im Playmobilhaus 😀 Dort ist es nun Wanddeko im Playmobil-Kinderzimmer.
„Na und was war nun drin?“ werdet ihr euch fragen…. aber seht selbst:

Sarah hat sich über die Badeperlen am Allermeisten gefreut – sie liebt solch Badezubehör zur Zeit heiß und innig. Der Papa bekam auch was ab: Nämlich weiße Ferrero Küsschen.
Der Handmade-Teil bestand aus einem wunderbaren Drehröckchen und einem passenden Loop. Na da sind wir ja schon perfekt ausgerüstet für die kommenden (ja! Irgendwann bestimmt!) Herbsttage ❤

Wir haben uns wirklich sehr gefreut und wäre ich kein Selbermacher, würde ich mir die Handmade-Box direkt mal gönnen! Das Auspacken war aufgrund der liebevollen Deko und Kleinigkeiten eine wahre Freude (besonders für Kitsch-liebende Mädchenherzen <3)

Kaufempfehlung? Absolut!!

Ich wünsche euch eine schönes Wochenende – vielleicht behält es ja auch eine kleine Überraschung für euch bereit?

Alles Liebe,


Kreativ- und Kuchenmesse Wels 2015

Am 17. bis 19. April findet in Wels die Kreativ- und Kuchenmesse statt, darauf freue ich mich schon sehr! Ich werde mit meiner Mama und meiner besten Freundin einen Nachmittag in Wels verbringen und mir all die tollen Sachen ansehen, die dort so präsentiert werden 🙂 Natürlich werde ich danach auch davon berichten! Ich bin sicher, es wird richtig interessant und kurzweilig!

Kleiner Vorgeschmack fällig?

* Tortenwettbewerb
* Blogger zeigen ihre Werke
* Weltrekordversuch: Der größe Cakepop der Welt
* diverse Kurse und Workshops zu tollen Themen (Tortendekoration, Häkeltechniken…)
* Buchvorstellung
* Modenschau
* Origamitechniken
* Filzen
* Glasmosaik
* … und noch vieeeeel mehr!

Am 18.04. findet noch dazu ein Bloggertreffen auf der Messe statt. Mehr Infos findet ihr hier:
http://www.createinaustria.at/2015/03/create-in-austria-treffen.html

Wer vor hat, die Messe zu besuchen und einen Facebook-Account hat, kann auch gerne auf meiner Facebookseite vorbei gucken und beim Gewinnspiel mitmachen  ❤ Dort verlose ich nämlich bis 15.04.2015 1×2 Eintrittskarten (alle genauen Infos findet ihr in der Bildbeschreibung)! Viel Glück!

Ich freu mich, vielleicht jemanden von euch zu treffen! Sagt Bescheid, an welchem Tag ihr dort sein werdet 🙂

Alles Liebe,


Die schönste Zeit des Jahres :)

Genau die fängt jetzt bald wieder an 🙂

Ich entschuldige mich vorweg… dieses Posting wird textlastig und ich habe nix Neues zu zeigen. Noch nicht!

Aber ich habe vor Kurzem einen Blogpost zum Thema Weihnachtsgeschenke, bzw den Sinn des Schenkens gelesen (ihr findet ihn hier auf dem Edinger-Blog) und ich habe mir meine eigenen Gedanken dazu gemacht.

Früher – so ganz ohne Kinder – fing die Vorweihnachtszeit für mich frühestens am 01.12. an. Ich habe mich strikt geweigert, Lebkuchen zu kaufen, die Wohnung zu schmücken oder Kekse zu backen. Die Geschenke wurden an einem Vorweihnachtssamstag in überfüllten Einkaufszentren besorgt und der Baum am 24.12. vormittags geschmückt.

Seit meine Tochter da ist, hat sich das schleichend verändert. Es wurde ein bisschen früher geschmückt (um mehr davon zu haben).  Es wurden im Krankheitsfall auch im November schon mal Vanillekipferl gebacken, um die arme Patientin aufzumuntern. Die üblichen Weihnachtslieder wurden schon mal geübt, um sie in der Adventszeit ordentlich singen zu können.

Dennoch – alles erst ab frühestens Mitte November! Denn am 13. 11. hat meine Tochter Geburtstag und das wurde auf jedenfall sehr eigenständig gefeiert – nicht in rot-grün-weiß und ohne Zimtgeruch.

Dieses Jahr wird die Kleine nun schon 4 Jahre alt – und ist somit gar nicht mehr so klein. Und ich suche schon Ende Oktober nach Weihnachtsgeschenken (man muss das ja mit dem Geburtstag koordinieren) und esse fleißig Lebkuchen dabei (die einig wahren Lebkuchen: Bahlsen Contessa!)

Was ist geschehen? Seit wann mische ich den Geburtstag meiner Tochter mit der Weihnachtszeit, statt mich zuerst auf das Eine und danach auf das Andere zu konzentrieren?

Natürlich macht es Sinn, die Geschenke mit Bedacht zu wählen, schließlich gibt es dann wieder fast ein Jahr „nichts“ mehr (das „nichts“ in Anführungszeichen… aber ihr wisst, was ich meine) und natürlich schmeckt Weihnachtsgebäck (das ja nun auch offiziell schon „Wintergebäck“ genannt wird) theoretisch das ganze Jahr über. Aber irgendwie ist mir die schöne, besondere Zeit abhanden gekommen. Die Ruhe. Die Vorfreude. Die Besinnung. Sollte es nicht viel mehr darum gehen? Wann bin ich in die Konsumfalle getappt?

Wie geht es euch dabei? Verschiebt sich eure innere Weihnachtsuhr auch allmählich? Wie sieht eure Vorweihnachtszeit aus und wie haltet ihr es mit den Geschenken?

Ich würde mich freuen, von euch zu lesen!

Alles Liebe und einen schönen NOVEMBERtag,
eure


Futter für den Plotter – Halloween Freebie

1234 „Fans“ auf der Applytree-FB-Seite! Das ruft doch ganz laut nach einem DANKESCHÖN!

Vor ein paar Tagen habe ich auf Facebook gefragt, was ihr denn lieber hättet: eine Verlosung oder ein Freebie für alle – und die Wahl fiel fast einstimmig auf die Überraschung für alle.

Also gut, so soll es sein 🙂 Passend zur Jahreszeit und zum Oktober habe ich ein Plottermotiv für euch gemalt:

Ihr findet die Kürbisse im svg und dfx Format HIER.

Viel Spaß und schönes Gruseln,


Die Blätter fallen…

… unaufhaltsam auf den Boden. Auch hier in meinem Header 😉 Vielleicht sollte ich auch noch ein paar Regentropfen dazu malen? Jetzt ist er wohl endgültig da, der trübe Herbst. Ist im November aber auch legitim 😉

Man darf sich über den diesjährigen Herbst ja wirklich nicht beschweren; so viele Sonnentage, goldene Blätterdächer und Temperaturen wie im Frühling. Habt ihr in dieser Zeit auch so viele Blätter und Kastanien gesammelt wie mein kleiner Frechdachs hier? Bei jedem Spaziergang, jeder Einkaufstour und jedem Ausflug hörte ich: „Mamaaaaaaaa??? Darf ich das mitnehmen, ja? Das ist sooooo schön!“

Zuhause wurden die Blätter abgewischt, getrocknet und gepresst. Doch was nun damit anfangen? Da kam mir eine Idee: Sassy liebt ihr handgemachtes Eulenmobile, das sie vor langer Zeit bei einem Kreativwichteln bekommen hat und das die Babyzeit über mitten im Wohnzimmer hing, wo man es täglich bestaunen konnte. Es besteht aus Moosgummieulen in Bonbon-Farben mit Kulleraugen und bunten Perlen und ist wahnsinnig süß, passt aber auf Dauer dann doch besser ins Kinderreich 🙂 Seit dem Umzug ans Kinderzimmerfenster ist der frei gewordene Platz im Wohnzimmer leer. Da könnte man doch…. ein nicht ganz so buntes… nicht ganz so kitschig-niedliches… nicht ganz so rosafarbenes… Ersatzmobile basteln!

Gesagt – getan!

Auf einen alten Versandkarton wurden 3 Igelkonturen gezeichnet, diese wurden dann ausgeschnitten und in Teamarbeit beidseitig mit weißer Acrylfarbe bemalt. Nachdem die Farbe getrocknet war, haben wir die gepressten Blätter aufgeklebt und mit einem schwarzen Stift Augen und Münder gemalt. Mit diversen Häkelfiguren, Perlen und Kleinkram wurde das Mobile komplettiert und alles (ziemlich mühsam) auf Transparentgarn aufgefädelt. Um zu verhindern, dass alle Perlen bis nach ganz unten rutschen, habe ich Mehr(mehrmehrmehrmehr)fachknoten in das Garn gemacht, auf denen die einzelnen Teile nun Halt finden. Das Ganze wurde an einem Stäbchen befestigt, das normalerweise zum Kalender basteln benutzt wird, hier aber gute Dienste tut 🙂 

Und voila – fertig ist das neue Mobile!

Achja, und die Kastanien wurden natürlich auch verbastelt 😉

Was habt ihr mit euren gesammelten Herbstschätzen veranstaltet? Mögt ihr euch und eure Basteleien vielleicht verlinken? Ich würde mich freuen, wenn wir eine kleine Ideensammlung für nächstes Jahr schaffen könnten 🙂

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Liebe Grüße und alles Liebe,


Der Winter naht…

… doch zuvor dürfen wir noch den Herbst genießen. Ich hoffe auf goldene Tage im letzten, warmen Sonnenschein, große Laubhaufen zum Durchlaufen, ein paar Pfützen zum Reinhüpfen und jede Menge Kastanien 😉

Auch hier im Blog hat der Herbst Einzug gehalten. Der kleine Spatz musste einem Raben weichen, die Blätter wurden bunt und die Apfelfarben etwas gedämpfter.

Und nicht nur im virtuellen Heim wird dekoriert – nein, auch im realen Hause Applytree findet man Herbstimpressionen. Heute zeige ich euch, wie es bei uns so aussieht. Ich liebe Deko 😉 Kann man bei den nachfolgenden Bildern auch nicht verleugnen 😀

Wir haben einen Jahreszeitentisch – nein, nicht so einen nach Waldorfart, sondern einen genialen Couchtisch von Ikea, der unter seiner Glasplatte 4 Fächer in einer Schublade beherbergt, in denen man normalerweise Dinge wie Fernbedienungen, Zeitungen, etc aufbewahrt. Als wir in unsere jetzige Wohnung gezogen sind und ich mich in diesen Tisch verliebt habe, war an Kinder noch nicht zu denken, daher hatte ich auch überhaupt keine Ahnung von Pädagogikkonzepten wie Waldorf, Montessori und was es nicht noch so alles gibt. Aber mir war sofort klar, dass diese Fächer für mich ausschließlich der Deko dienen – der Jahreszeitendeko. So wird seit Jahren alle paar Monate gewechselt. Blumen, Blätter, verschiedenfarbige Steine, Glasnuggets, Muscheln… und immer wieder Neues. Aktuell befinden sich Brombeeren (keine essbaren natürlich ^^), Blätter, Holz-Streudeko und diverse Herbstpflanzenteile im Tisch und verleihen dem Wohnzimmer einen orange-roten Glanz.

80 % meines Ganzjahres-Krimskrams habe ich von meiner Mama bekommen, die ganz genau weiß, was mir gefällt 😉 Auf diesem Bild ist abgesehen von dem grünen Porzellanvogel vom Flohmarkt sogar alles von meiner Mama ❤

All dies hier steht auf den Regalen über dem TV. Dass ich auf Porzellandinge (vor allem in weiß) stehe, kann man nur erahnen, oder? *lach*

Das Häschen wäre eigentlich eine Osterdeko, aber ich finde es so niedlich, dass es das ganze Jahr stehen bleiben darf. Nein, ich praktiziere kein Yoga, aber die Dame erinnert mich daran, meine innere Mitte nicht zu verlieren und alles etwas leichter zu sehen. Die Häkelschale hat meine Mama (jaaa) selbst gemacht und auch der Apfel ist von ihr. Sowie auch der Vogel, der mich immer zum Lächeln bringt, der absolut außergewöhnliche Vogelkäfig, der eigentlich eine Weihnachtskugel war und die Upcycling Glasglocke.

Ich liebe die Dinge, die meine Mama herstellt! Alles ist mit viel Liebe und Herzblut gearbeitet und oft bin ich überrascht, aus welchen einfachen Dingen man so tolle Einzelstücke zaubern kann.

Und da sie nun ENDLICH ihr Gewerbe angemeldet hat, werde ich vielleicht öfter mal von ihr berichten und ihre tollen Sachen vorstellen. Vielleicht sucht ja jemand ein außergewöhnliches Geschenk oder möchte sich einfach nur inspirieren lassen? 🙂

So sieht das Ganze dann komplett aus. Unsere tolle Five-Fingers links musste ich leider abschneiden, ich konnte nicht weiter zurück gehen 😉 Der TV und die oben gezeigten Regale befinden sich hier nun rechts von mir, gegenüber der langen Couch. Eigentlich lag unter dem Ikea-Tisch noch ein flauschiger, weißer Teppich… aber ich musste auf die harte Tour lernen, dass sich weiße Teppiche mit Babys/Kleinkindern nur bedingt vertragen. Die Wohnung war zu klein für beide, also musste der Teppich leider ausziehen 😉

Und wie ist das bei euch so? Dekoriert ihr eure Räume im Laufe eines Jahres öfter um oder bleibt alles beim Alten? Habt ihr viel Deko oder ist euer Zuhause eher spartanisch eingerichtet?

Ich wünsche euch alles Liebe und einen schönen Herbsttag – bei uns scheint heute die Sonne und ich freue mich schon aufs Spazieren gehen 🙂

 

Urlaubsrückblick

Im Hause Applytree stand der Familienurlaub an und wir verbrachten wunderschöne Tage in Italien. So gern ich meine Nähmaschinen auch habe – ich hätte sie nicht mal mitnehmen können, wenn ich gewollt hätte. Das Auto war VOLL… und ich glaube, ich hätte keine einzelne Spule mehr untergebracht.

Damit verabschiede ich mich für heute.. und für den Rest der Woche, da hier noch einiges gemacht werden muss (Wäsche, Wäsche, Wäsche, putzen, Wäsche und eventuell ein bisschen nähen).

Ich hoffe, ihr könnt noch ein paar letzte Sonnenstrahlen genießen, bevor der große Regen und Nebel kommt!

Liebe Grüße und alles Liebe,


Sprachlos

Wahrhaft sprachlos hat mich heute ein Päckchen aus dem Nachbarland gemacht 🙂

Ich habe vor einem Weilchen bei Trollis Nadelwald ein Shirt nach Wahl gewonnen ❤ Anja kenne ich schon länger und ich habe vor ca 2 Jahren, als ich erst mit Webware zu nähen angefangen habe, ein Secondhandstück von ihr gekauft, das eines unserer Lieblingsshirts wurde. Umso mehr habe ich mich natürlich jetzt gefreut, dass dieses Shirt, das nun natürlich schon zu klein ist, einen Nachfolger bekommt 😉 Ich habe mich für ein Raglanshirt für den Herbst entschieden, da der Sommerkleiderschrank bereits aus allen Nähten platzt.Und da ich seit der Erscheinung mit dem Monstertown-Stoff liebäugle, fiel die Wahl nicht sonderlich schwer 🙂

Beim Kramen in Anjas Fotoordner fiel mir noch ein absolut süßer Jersey ins Auge, den ich noch nie woanders gesehen habe, aber ich fand keinen Stoff, zu dem er sich 100 %ig passend kombinieren ließ, also bat ich Anja um ein kleines Stück davon, so dass ich selbst daraus kurze Ärmeln für ein anderes Shirt machen kann. „Kein Problem“ meinte sie und ich freute mich. Was ich heute aus dem Päckchen holte, war allerdings kein kleines Ärmelstück…. nein… ein vollständiger halber Meter wartet dort auf mich!!!

Und das war noch nicht alles!

Was ich noch fand, rührte mich zu Freudentränen. Wirklich! Ich lese ja oft dieses „Jetzt hab ich Pipi in den Augen!“ und ich bin sicher in 99 % der Fälle ist es nur eine hohle Phrase. Ich war heute das fehlende eine Prozent! 🙂

Diese wunderbare Jacke „Mia“ ist einfach perfekt für Sassy! Sie ist außen aus Webware und innen aus kuschelig weichem Frotteestoff. Ich liebe die Farben und der neongelbe Reißverschluss setzt einen außergewöhnlichen Akzent.

Leider habe ich die neue Besitzerin noch nicht dazu überreden können, die Jacke zu probieren, aber das verüble ich ihr bei den derzeitigen Temparaturen nicht 😉 Auf Tragefotos müssen wir daher noch ein paar Tage warten (und das ist auch gut so! Sommer hurray!!).

Liebe, liebe Anja,
auch auf diesem Wege möcht ich dir nochmal für deine Großzügigkeit danken! Ich hoffe, ich kann mich bald auf irgendeine Art und Weise dafür revanchieren 😉 Danke auch für deine lieben Zeilen – ich bin „das“ auch weiterhin sehr gerne 🙂

Alles Liebe,


[HELP NEEDED] – Sommerstoff im Anmarsch

Es wurde wieder mal Zeit für ein neues Stoffdesign und wie der Zufall es so will, wurde ich auf die Summertime Stoffparade von Stoffschmie.de und Stoffkontor aufmerksam. Gesucht wurde ein Sommerstoff-Design, gefunden wurden 225 Vorschläge… wow!

Nach dem Voting und der Auswahl der Top 10, wird eine hochkarätige Jury die Top 3 küren. Suse von RevoluzZza, Andrea von jolijou und Ina von pattydoo wählen die 3 Sieger, die jeweils einen Wertgutschein von Stoffkontor und eine gewisse Menge des eigenen Stoffs gewinnen. Doch um diese Chance erst mal zu bekommen, brauche ich EURE STIMMEN!

Wenn euch mein Design gefällt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir bei der Stoffschmie.de (Obstgarten) und/oder auf der Stoffkontor-Facebookseite (B1 28) eure Stimme gebt und mir so einen Schritt näher zum Finale helft!

Schaut rein und klickt euch durch, es gibt wunderschöne Sommerstoff-Entwürfe zu entdecken 🙂

Ich hoffe, bei euch ist das Wetter auch so schön, wie hier! Einen wunderschönen Tag wünsche ich euch und ich bedanke mich schon mal ganz lieb für eure Hilfe,
liebe Grüße,