Die Handmadebox – eine schöne Überraschung

Eines Tages vor einiger Zeit kam ganz unerwartet eine Überraschung in den Postkasten geflogen.
Wer war da wohl der Absender?
Nunja…. das war nicht schwer zu erraten, es stand sehr groß und seeehr glitzerig mitten drauf am Päckchen:

Außerdem war es noch mit einer Spitzenborte liebevoll aufgehübscht. Ich dachte, die Borte sei bestimmt schmutzig geworden auf der Reise – doch die Post ging wohl sorgfältig mit der Fracht um – wer brächte es auch übers Herz, diese Schönheit quer durch den Laderaum zu werfen?

Ich habe ganz ungeduldig gewartet – aber ich durfte das Päckchen natürlich nicht ohne meine Tochter öffnen. Als diese dann vom Kindergarten zuhause war, gings endlich los!

Der Inhalt war soooo liebevoll präsentiert!! Die Wimpelkette vom Päckchendeckel wohnt nun übrigens im Playmobilhaus 😀 Dort ist es nun Wanddeko im Playmobil-Kinderzimmer.
„Na und was war nun drin?“ werdet ihr euch fragen…. aber seht selbst:

Sarah hat sich über die Badeperlen am Allermeisten gefreut – sie liebt solch Badezubehör zur Zeit heiß und innig. Der Papa bekam auch was ab: Nämlich weiße Ferrero Küsschen.
Der Handmade-Teil bestand aus einem wunderbaren Drehröckchen und einem passenden Loop. Na da sind wir ja schon perfekt ausgerüstet für die kommenden (ja! Irgendwann bestimmt!) Herbsttage ❤

Wir haben uns wirklich sehr gefreut und wäre ich kein Selbermacher, würde ich mir die Handmade-Box direkt mal gönnen! Das Auspacken war aufgrund der liebevollen Deko und Kleinigkeiten eine wahre Freude (besonders für Kitsch-liebende Mädchenherzen <3)

Kaufempfehlung? Absolut!!

Ich wünsche euch eine schönes Wochenende – vielleicht behält es ja auch eine kleine Überraschung für euch bereit?

Alles Liebe,


I got an urban crush on you!

… seltsamer Blogtitel, ich weiß 😀
Worum gehts heute also?

Ich durfte für Pumuckl Stoffversand wieder einen Stoff probenähen und nach dem Singlejersey Fenja gings diesmal um Urban Crash Leinen. Ich bin ja – muss ich zugeben – eher selten experimentierfreudig, was Stoffe angeht. Ich würde Stoffe lieber erst anfassen, bevor ich sie kaufe, daher kehre ich bei Onlinebestellungen fast immer zu Altbewährtem zurück.

Daher bin Ben und dem restlichen Team von Stoffversand4U wirklich dankbar für meine Aufnahme im Kreativteam und die damit verbundenen Chancen, meinen Stoffhorizont zu erweitern und über mich hinauszuwachsen.

 
Eigentlich mag ich Leinen. Ich habe eine Leinenhose, die ist im Sommer mein absolutes Lieblingsstück. Aber ich glaube, ich wäre ohne diesen „Schubser“ nicht auf die Idee gekommen, selbst was aus Leinen zu nähen. Aber warum eigentlich nicht?

Der Stoff ist sowas von klasse! Durch den Crash-Effekt muss nichts gebügelt werden – einfach aufhängen, trocknen lassen und loslegen. Das Material ist 100 % Leinen, locker leicht und sehr angenehm auf der Haut.

Ein kleines Extra gibts hier noch unbedingt zu erwähnen: Das Crash-Leinen wurde zweifärbig hergestellt, das sieht so toll aus! Ich habe für Sarahs Kleid die Farbzusammenstellungen beige-weiß, jade-blau und aqua-weiß vernäht. Der Schnitt ist von mir selbst zusammengebastelt.

Habt ihr schon alle die Uhr umgestellt? 😉 Die meisten stellen sich ja heutzutage von selbst um, aber unsere Küchenuhr hinkt noch hinterher. Dafür geht die Anzeige in meinem Auto jetzt nach einem halben Jahr wieder richtig 😀 Ich weiß nämlich nicht, wie man das umstellt und finde auch die Anleitung nicht (ja… ich könnte googeln, aber darauf vergess ich immer, sobald ich aus dem Auto aussteige) und bin daher die Hälfte des Jahres meiner Zeit voraus 😉

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit der Familie,
alles Liebe,


Freude, Frühling, Fenja!

Ich bin seit Kurzem im Kreativteam von Pumuckl Stoffversand, wo ich mich mit einigen anderen Mädels austoben darf ❤ Vor ca 3 Wochen fragte Ben, wer denn gerne den Bio Single Jersey "Fenja" aus eigener Produktion testen würde und angesichts dieser absolut genialen Farbauswahl war ich sofort Feuer und Flamme 🙂 Nach ewigem Hin- und Herüberlegen habe ich mich letztendlich für die Farben teal blue und rot entschieden – wobei kaktus auch gaaaanz weit vorne lag. Ich glaube, ich brauche nochmal Nachschub 😉 😀
 

Die nächste schwere Wahl betraf den Schnitt. Die Farben rufen für mich nach Frühling, Sonne und Blumenwiese – also musste es unbedingt kurzärmelig sein. Kapuzen werden hier nach wie vor nicht unbedingt gerne gesehen, wobei es doch langsam besser wird! Ich freu mich sehr darüber, denn ich finde, sie stehen Sarah soooo gut. 😉 Dennoch wollte ich lieber kein Risiko eingehen und so wurde es am Ende der Schnitt „Basics No.39 Kleid mit Rollkragen“ von Lillesol und Pelle. Den Rollkragen hab ich weg gelassen und stattdessen einfach Bündchen genommen, die Ärmel wurden gekürzt und das hintere Rockteil auch für vorne genommen, damit die Falten wegfallen. Am Saum habe ich Gummiband eingezogen. Also es hat nun mit dem ursprünglichen Schnitt nicht mehr viel gemeinsam 😉 😀 Dazu passend kam noch die Leggins „Green Lines“ aus der Ottobre 1/2014, die ich auf 3/4-Länge gekürzt habe. 

Bei Fenja muss man ein bisschen acht geben 🙂 Da der Jersey aus 100 % Baumwolle besteht – also ohne Elasthananteil – dehnt er sich nicht so, wie man es von Jerseys vielleicht gewöhnt ist. Ich musste daher die Leggins nochmal auftrennen und einen seitlichen Streifen einsetzen, da die wirklich zierlichen Wadeln meiner Tochter nicht durch die Hosenbeine passten ^^ Man sollte also von Anfang an darauf achten und in der Breite eine Größe zugeben, oder einen nicht eng anliegenden Schnitt wählen. Perfekt geeignet sind dafür auch Schnitte, die eigentlich auf Webware ausgelegt sind.
 

Zum Nähen solltet ihr unbedingt Jerseynadeln mit Rundköpfen (SUK 75/11 oder 80/12) verwenden, dann die Stoffstruktur ist sehr fein und spitze Nadeln (Universalnadeln zb) können die Fasern zerstören, wodurch Löcher an der Naht entstehen können. Und es wäre ja wirklich schade um euer schönes Stück, wenn das passieren würde!
 

Meine Tochter wollte ihr erstes Sommerkleid gar nicht mehr ausziehen und hat heute ihr erstes Eis der Saison genießen dürfen – wenn das auch etwas verfrüht war 😉 Aber es passt einfach soooo gut und wir sind hier schon irgendwie alle frühlingsreif!

Wie geht es euch? Seid ihr schon in der Sommerproduktion oder näht ihr noch Pullis, Westen und Mützen? Und was sind eure liebsten Farbkombis für die kommende heiße Jahreszeit?

Ich bin gespannt!
Alles Liebe und einen schönen Abend,


Von tollen Päckchen und einem spontanen Seitenwechsel

Vor Kurzem bat mich meine liebe Marie von Mariele um Unterstützung. Sie plante einen Nähwettbewerb, bei dem es um den schönsten Jumpsuit Isabell ging und ich sollte in der Jury sitzen. Aber ja! Sehr gerne 🙂

Doch dann reizte mich der Gedanke, selbst an dem Wettbewerb mitzumachen immer mehr. Ich wollte doch schon lange einen Jumpsuit nähen – und wann, wenn nicht jetzt? Ich brauche ja immer so ein bisschen Druck und Deadlines, sonst liegen Projekte bei mir immer… nunja… lange ^^ Manch einer erinnert sich vielleicht an die Patchworkdecke?! *seufz* Ich werds noch machen! Ganz bestimmt!!! Hab ich ganz fest vor!

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wechselte 2 Tage vor Wettbewerbsende die Seiten und legte selbst los. Und hier ist das Ergebnis, mit dem ich übrigens den zweiten Platz gemacht habe. Den Sieg musste ich verdienterweise an Mamas Liebchen abtreten ;))

Ich habe dem Schnitt Taschen verpasst, eine optische Trennung zwischen Ober- und Unterteil gemacht und die Beine etwas verlängert. Dazu einen Gürtel, der aus Sicherheitsgründen über den ganzen Rücken festgenäht wurde; die große Blume vorne ist geplottet.

Sassy ist begeistert und musste den Jumpsuit gleich anprobieren. Leider war das nur über Leggins und einem Langarm-Shirt möglich, da sie zu dem Zeitpunkt erkältet war und Fieber hatte 😦

Da kam ein kleines Überraschungspaket zur Aufmunterung grade recht! Die hübschen Federn haben auch gleich mal für 20 Minuten Beschäftigung der kleinen Patientin gesorgt, so dass ich genügend Zeit hatte, den tollen Inhalt für euch zu fotografieren.

Im Dezember habe ich euch ja schon mal vom Onlineshop Flieg, kleiner Käfer erzählt. Schon damals habe ich mich in einen kleinen Email-Becher im Retrolook verliebt, aber irgendwie ist dieser im Weihnachtstrubel wieder in Vergessenheit geraten. Die tollen Seifen, die ich euch hier gezeigt habe, sind auch schon alle verbraucht und/oder verschenkt, denn die gingen weg wie die warmen Semmeln! 

Nun hab ich wieder Nachschub hier, nämlich Himbeere und Flieder – und zudem teste ich erstmals die Badekugeln! Ich bin schon sehr gespannt, denn der Duft ist herrlich! Darauf freue ich mich schon – mal ne Stunde NUR für mich! Zur Auswahl habe ich Erdbeere und Flieder. Wofür würdet ihr euch als erstes entscheiden? Helft mir mal, die riechen beide so lecker!

Nun lasse ich noch ein paar Bilder sprechen:

 
Ich kann euch den tollen Shop nur ans Herz legen! Die Kommunikation mit den Betreiberinnen Iluta und Alise ist immer sehr herzlich und freundlich und die Pakete so sorgfältig und liebevoll verpackt, dass schon das Auspacken an sich eine wahre Freude ist. Vielleicht eine Idee für den baldigen Muttertag? 😉

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Ostermontag mit viel Sonne und all euren Liebsten!

Liebe Grüße,


Ein Traum von einem Pulli und ein toller Geschenketipp :)

Hallo meine Lieben,

ich sprenge den Adventskalender 😉 Hier gehts ja auch im Dezember produktiv zu und ich möchte euch natürlich auch zeigen, was so los ist und was in der letzten Zeit entstanden ist.

Ich hatte meine Probenähpremiere bei Klimperklein 🙂 Um den Stoffmixpulli bin ich ja herumgeschlichen wie die Katze um den heißen Brei (die heiße Milch? das heiße Katzenfutter?) und dann hatte ich das Riesenglück, nicht ganz so lange warten zu müssen wie alle anderen – und durfte den Schnitt vorab testen. Was soll ich dazu sagen? Ich kann nur und ausschließlich Lob aussprechen! Der Pulli sitzt perfekt, es bedarf keiner einzigen Änderung und die Anleitung ist so genau, variantenreich und ausführlich wie noch keine andere, die ich besitze. Der kuschelige Wolkenpulli wird bestimmt nicht der Letzte seiner Art gewesen sein! Genau genommen hab ich sogar schon zwei weitere Varianten zugeschnitten hier liegen 😉 Wenn ihr auch Lust bekommen habt, so einen tollen Pulli zu nähen, findet den Schnitt hier.

Und nun komme ich noch zu meinem Geschenketipp 🙂

Da muss ich allerdings ein bisschen weiter ausholen: Seit einem Jahr leide ich unter Schuppenflechte an der linken Hand. Schuppenflechte ist eine nicht ansteckende Autoimmunerkrankung und äußerst sich in einem beschleunigten Zellwachstum der Haut. Dabei erneuert sich die Haut an den erkrankten Stellen 4 bis 10 Mal so schnell wie im Normalfall. Konkret bedeutet das: Die Haut wird rissig, ist gerötet, empfindlich und schmerzt. Ich habe eine Kortisonsalbe um die Schübe in Schach zu halten, doch diese kann/soll/muss/darf ich nur einmal am Tag – und das am besten abends – anwenden. Untertags brauchen meine Hände mehr und intensivere Pflege als andere und ich habe bisher noch keine Creme gefunden, die meinen Ansprüchen zu 100 % gerecht wird.

Nun kam es durch einen glücklichen Zufall dazu, dass die liebe Iluta von „Flieg kleiner Käfer“ nach Produkttestern aus Österreich suchte und ich davon erfahren habe. 🙂 Mein Glück!! Denn als ich im Shop gestöbert habe, um einen Überblick zu bekommen, worum es eigentlich geht, habe ich Massagebutter gefunden. Massagebutter schmilzt bei Hautkontakt und hinterlässt so einen pflegenden Film auf der Haut. Klingt doch perfekt!

Als ich Iluta – bzw ihrer lieben Schwester Alise – von meinem Problem erzählte, meinte sie gleich: „Ich denke, das kriegen wir hin….“ und ich habe mich überraschen lassen 🙂 

Vor ein paar Tagen kam nun mein prall gefülltes Päckchen an und ich war ganz von den Socken angesichts dieser Großzügigkeit! Da lag ein riesiges Massageherz und drumrum noch VIER handgesiedete Seifen in den verschiedensten Duft- und Farbnuancen. Wow! Aber seht selbst:



Die schönen Farben musste ich noch extra für euch einfangen! Die gelbe Seife ist eine Bananenseife, die rote daneben nennt sich „Seife Weihnachten“, die rot-gelbe unten ist Mango und die grüne… nunja.. ich denke, das erkennt man selbst, oder? Ein kleiner Tipp: Nein, grüner Apfel hat keine kleinen schwarzen Pünktchen 😉


 

Die Seifen duften herrlich! Intensiv, aber nicht künstlich. Fruchtig, aber nicht aufdringlich. Ein richtiger Hingucker im Bad und ein genussvolles Highlight für eine kleine Auszeit. 

Das Massageherz hat sich auch schon bewährt! Der Duft – nämlich Schokolade – ist hier nicht ganz so meins, muss ich zugeben. Ich liebe Schokolade! Zum Essen und auch zum Reinlegen in der Badewanne (ich hab da so einen Badezusatz von Kneipp… zum Niederknien!). Aber an den Händen führt es bei mir irgendwie zu ständigem Süß-Heißhunger ^^ Davon abgesehen ist es aber perfekt! Der samtige Film auf der Haut zieht sehr schnell ein, hinterlässt keine lästigen Spuren und pflegt die Haut auf eine sehr angenehme Weise. Mal sehen, was der Langzeittest ergibt, aber ich denke, die Chancen stehen gut, dass ich mir noch die eine oder andere Massagepraline in anderen Duftrichtungen kaufen werde 🙂 

Ich würde mich freuen, wenn ihr Iluta einen Besuch abstattet und euch durch den Shop klickt! Es lohnt sich, versprochen! Ich habe nämlich noch das eine oder andere kleine Guzi für euch 😉 (Guzi = österreichisch für „Zuckerl“, „Bonbon“, „Extra“). 

Zum einen dürfen sich alle deutschen Käufer bis 31.12. über eine versandkostenfreie Lieferung freuen. Zum anderen gibt es nur für EUCH Applytreeleser (aus DE, AT und der Schweiz) etwas ganz Besonderes! Mit eurem persönlichen Code „ÖJAW-2013“ bekommt ihr von heute 16.12.2013 bis zum 16.01.2014 (nach Weihnachten ist vor Weihnachten, oder nicht? *g*) satte ZWANZIG PROZENT Rabatt auf euren gesamten Einkauf (Sale-Kategorie ausgenommen). Das ist doch was, oder? 

Sollte wider Erwarten etwas nicht funktionieren, oder solltet ihr noch Fragen haben, scheut euch nicht Iluta direkt unter info@flieg-kleiner-kaefer.com anzuschreiben. 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Shoppen!

Liebe Grüße,



Wer streift denn hier rum?

Heute darf ich euch zeigen, was ich aus dem tollen Streifenjersey, der hier vorgestellt wurde, genäht habe 🙂

Ich habe mich bei der Stoffprinzessin mit wahlweise einem Fledermausshirt oder „Längsgeteilt“ von Farbenmix beworben und sie entschied sich für ersteres. Also frisch ran ans Werk 🙂 Nach einiger Überlegungszeit, viel Rumschnibbelei und ein paar Korrekturen war es dann geschafft: mein eigener Schnitt war geboren. Ich ändere zwar fast immer irgendwas eigenmächtig herum, aber diesmal entstand ein komplett neuer Schnitt und das macht mich doch etwas stolz 🙂 Es mag vielleicht (noch?) nicht perfekt sein, aber es ist schön, etwas zu kreieren, das ganz auf dem eigenen Mist gewachsen ist 🙂

Nun aber genug getippt… hier kommt das Ergebnis:

Das Shirt im Lagenlook besteht aus einem ärmellosen, schokobraunen Unijerseyteil von dem die vordere Ausschnittkante bis auf Brusthöhe gedoppelt wurde. Die untere Saumkante wurde nur mit der Overlock versäubert und bildet so einen lässigen Abschluss. Auch die Saumkante des Fledermausteils wurde nur versäubert und ringelt sich dadurch ein bisschen. 

Die obere Lage wurde in der Mitte mit einem Tunnelzug gerafft; die geflochtenen Bänder bilden das optische Highlight des Shirts. An den Ärmeln befinden sich lange Bündchen mit einer mittigen XXL-Paspel. Der Ausschnitt der oberen Lage wurde mit einem Jerseyband eingefasst, das ab der Schulter auch die untere Shirtschicht mit fixiert. Danach wurde der Ausschnitt des gestreiften Teils nochmal am Untershirt festgenäht und damit in Position gehalten.

Da noch etwas Stoff übrig blieb, kamen spontan noch passende Stulpen nach rosarosas E-Book Stulpenliebe dazu. Mit einer braunen (Kauf-)Leggins ist das Outfit nun perfekt. Leider ist Sassy zur Zeit nicht in Fotolaune und die suboptimale Lichtsituation tut ihr Übriges – auf Tragefotos musste ich daher leider verzichten. Vielleicht kann ich sie zu gegebener Zeit nachholen 🙂

Was ist nun das Fazit?

Ich liebe diesen Stoff!!! Die knalligen Farben verlieren kein bisschen an Intensität, der Griff ist weich und angenehm (und ich bin ziemlich empfindlich, was das betrifft) und der Stoff lässt sich sehr gut vernähen.

Kaufempfehlung? … Absolut!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nähen 🙂

Liebe Grüße und alles Liebe,


A new jersey in town

Ich darf einen Stoff testen 🙂 Einen wunderbaren, weichen, tollen, knalligen Stoff. Genau meins!

Wie fing alles an?

Ich hatte in einer österreichischen Stofftausch-Facebook-Gruppe einen Aufruf von der Stoffprinzessin gelesen, in dem sie Tester für ihren Streifenjersey suchte. Man durfte sich mit Blog und Nähprojekt bewerben und über 100 Blogger nutzten diese Chance, darunter natürlich auch ich 😉
Ich überlegte mir, was ich nähen würde, schrieb eine nette e-mail, stellte Applytree vor und wartete geduldig ab.

Und jaaaaaaaaaa!! Die Idee von einem Ringel-Fledermaus-Shirt fand wohl Anklang, denn kurz darauf, am Freitag vormittag, hatte ich eine Zusage von Sara im Postfach. *jippie* Wer noch mit dabei ist, seht ihr hier.

In diesem Tempo gings dann auch gleich weiter und am Montag überreichte mir die Post mein Stoffprinzessin-Päckchen. Klar, dass der Inhalt umgehend in die Waschmaschine wanderte, oder? 😉

Halt…nein… stimmt nicht. Zuvor wurde er noch ausgiebig begutachtet und vermessen.
Erster Eindruck: *kuschelig* Der Jersey ist wunderbar weich, perfekt im Griff, strahlend brilliant in der Farbgebung und qualitativ erstklassig. Der Stoff besteht aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan und wiegt 200 Gramm pro Quadratmeter. Mit 170 cm liegt er sehr breit, wodurch für mein geplantes Nähprojekt 80 cm ausreichen. Bekommen habe ich 86 cm 🙂 Sehr fein 🙂

So… jetzt aber ab in die Waschmaschine!

Da ich Sassys Kleidung bei 40 Grad wasche und auch einiges davon – besonders im Winter – in den Trockner kommt, habe ich den Stoff der selben Prozedur unterzogen.

Das Ergebnis:

Die Farben sind so strahlend wie vor dem Waschgang, kein Peeling und der Jersey ist noch weicher als vorher ❤ Von den 86 cm blieben 84 übrig, was nach Adam Riese einen Einlauf von 2,3 Prozent! Ich hoffe, ich habe das nun richtig berechnet. Schlussrechnung ist nicht mein Metier!

Nun gehts mit dem Nähen weiter!
Wer jetzt schon überzeugt ist: Hier kann man den tollen Stoff kaufen!

Viel Spaß und bis bald,


10 aus über 1000 Bewerbern…

… bekamen vor Kurzem die Chance, für die Firma Quelle verschiedene Produkte zu testen. Zur Auswahl standen diverse Haushaltsgeräte – vom Staubsauger, über einen Dampfgarer bis hin zur Waschmaschine. Man sollte in seiner Bewerbung angeben, welche 3 Produkte man am liebsten testen würde und warum man gerne dabei wäre. Die Waschmaschine war natürlich das begehrteste Stück, schließlich handelte es sich dabei um ein teureres Markenmodell. Doch auch die anderen Geräte waren ziemlich hochwertig und so musste ich doch eine ganze Weile überlegen, bis ich meine drei Favoriten beisammen hatte. Ich hätte gerne die Waschmaschine (jaaa, ich auch!), den Dampfbesen oder den Dampfgarer getestet. Allerdings hatte ich nicht wirklich große Hoffnungen, dass ich zu den wenigen Glücklichen gehören würde 😉

Umso überraschter war ich, als ich folgende mail gelesen habe:

Liebe Josy,
herzlichen Glückwunsch! Du wurdest aus 1.005 Bewerbern von unserer Jury ausgewählt.
Du darfst folgendes Produkt testen: Philips Kaffepadmaschine Senseo

Sobald das Produkt bei dir eingetroffen ist, kannst du mit dem Testen beginnen 🙂 Wir freuen uns dann über deinen Testbericht, gerne auch mit Fotos! Weitere Infos erhältst du dann mit dem Paket.

Als Dankeschön darfst du natürlich, wie versprochen, das Produkt behalten.

Wir bedanken uns recht herzlich für deine Teilnahme an unserer Produkttester-Aktion und wünschen dir viel Spaß beim Testen & Bewerten!

Viele Grüße,

Dein QUELLE Team
Ooohhh, meiiiiin Gooooott!! TATSÄCHLICH!! 

Aber wie jetzt? Keine Waschmaschine? Keinen Dampfgarer? Keinen Dampfbesen?
Eine Senseo?

Der Liebste und ich sind seit Jahren absolute Senseo-Fans. Vor einem halben Jahr war unsere bisherige Maschine defekt und konnte nicht mehr richtig aufheizen. Wir schickten sie also zur Reparatur und bekamen von Philips ein vollkommen neues Gerät zurückgeschickt – sogar das Nachfolgermodell zu dem, das wir ursprünglich hatten. Und jetzt?

Naja, man soll ja nicht undankbar sein, nicht wahr? 😉 Außerdem können wir die Maschine so wirklich auf Herz und Nieren testen, da wir ja aktuelle Vergleichswerte haben. Und als der Liebste sah, dass „die Neue“ sportlich Ferrari-rot ist und außerdem ein Touch-Bedienfeld besitzt (*kreisch*) stand es sowieso völlig außer Frage, dass das DIE ultimative Kaffeemaschine ist 😉 Mir persönlich gefiel eher die Tatsache, dass der Tank einen Wasserfilter besitzt. Irgendwie klischeehaft, findet ihr nicht?

So. Nun will ich aber nicht noch länger rumquatschen 😉

Was unterscheidet nun die Senseo HD 7873 von einem älteren Model?
Als erstes fällt der geänderte Wassertank auf. Diesen kann man nun mit einem Brita Maxtra Wasserfilter bestücken – muss man aber nicht. Ein Filtereinsatz wurde mitgeliefert, also haben wir das ausprobiert.
Hier ein Auszug von der Brita-Website:

Hoch effektiv und einfach in der Nutzung: Aufgrund der einzigartigen MAXTRA Technology Filtrationstechnologie, einer Kombination aus einem natürlichen MicroporeFilter und effektivem ProtectFilter

  • werden geruchs- und geschmacksstörende Stoffe wie Chlor und organische Verunreinigungen sowie Kalk reduziert – für optimalen Geschmack
  • werden hausinstallationsbedingt vorkommende Metalle wie Blei und Kupfer permanent absorbiert – für mehr Wohlbefinden.  

 

So sieht das also aus. Im Standard-Wasserbehälter befindet sich ein zweites, etwas kleineres Gefäß, in das man die Filtereinheit einsetzt. Danach füllt man das Gefäß mit Wasser, welches dann durch den Filter in den Zwischenraum zwischen den Filterhalter und dem Wasserbehälter steigt. Von dort wird es beim Brühvorgang abgepumpt, was sehr interessant aussieht (zumindest beim ersten, zweiten, dritten Kaffee… dann ist der Anblick alltäglich geworden *lach*).

Ob ich den Wasserfilter nach Ablauf der Einsatzzeit erneuern werde, weiß ich noch nicht, das kommt auf die laufenden Kosten an. Auf dem Deckel befindet sich eine verstellbare Anzeige, die einen bei jedem Anblick daran erinnert, wann der Filterwechsel fällig wird. Wir werden es ab Juli wohl mal eine Weile ohne Filter testen, um geschmackliche Vergleichswerte zu bekommen und werden uns danach für oder gegen einen neuen Filtereinsatz entscheiden

Den Wassertank kann man nun auch endlich hinstellen, was bei unserer „alten“ Maschine durch die spezielle, gebogene Form nicht möglich war. Er steht zwar nicht unbedingt stabil, da er am Boden nicht flach ist, aber es ist ein komfortabler Fortschritt. Besonders deswegen, weil man den Wassertank geschlossen in die Maschine einsetzen soll und man den Deckel einhändig nicht ordentlich aufsetzen kann, während man mit der anderen Hand das Gefäß am Henkel hält.

Nachdem wir uns mit dem ganzen Kleingedruckten, der Bedienungsanleitung, dem Garantieschein, etc auseinander gesetzt hatten, ging es mit dem Zusammenbau der restlichen Komponenten weiter. Es lässt sich alles ganz intuitiv zusammenstecken und funktioniert problemlos. Die Auffangschale ist nun ein abnehmbarer Teil, was zwar einen etwas klapprigen Eindruck vermittelt („Plastikbomber“ eben), aber den großen Vorteil hat, dass man nun nicht mehr mit Wattestäbchen an der Maschine rumputzen muss, sondern alles ordentlich im Waschbecken oder dem Geschirrspüler sauber machen kann.

Nun steht sie da, das schöne Stück! Das Rot verleiht „unserer Neuen“ einen sportlichen Touch und stellt nun einen auffälligen Farbklecks in unserer Küche dar. Die Senseo HD 7873 gibt es noch in zahlreichen weiteren Farbzusammenstellungen, leider hatten wir in dem Fall keinen Einfluss auf die Farbgebung. Mein Mädchenherz hätte sich dennoch über eine weiß-lila Variante gefreut, aber ich glaube, dem Liebsten ist das so ganz recht 😉 Sieht ja doch irgendwie „männlicher“ aus so.

Die Maschine kam mit 2 Packungen Senseo Kaffee, was ich sehr praktisch finde, denn nicht jeder Käufer hat ein so Kaffeepadlager wie wir *lach* So kann man wirklich direkt loslegen, auch wenn es die erste Senseo in dem jeweiligen Haushalt ist. Außerdem gab es eine Packung „Original Senseo Entkalker“ dazu, der aber auch nichts anderes ist als normale Zitronensäure, die man zb auch in der Apotheke bekommt. Standardmäßig liegen jeder Senseomaschine auch 2 unterschiedliche Padhalter bei, für einfache oder doppelte Kaffeemenge (1 oder 2 Pads). In den größeren Padhalter kann man auch spezielle Cappuccino-Pads einlegen, die aufgrund der Milchpulverschicht mehr Platz benötigen.

Was als erstes auffällt: Die Maschine ist wunderbar leise. Zumindest im Vergleich  zu den Vorgängern. Daumen hoch! Für ganz ungeduldige Mitmenschen ist es nun möglich, die gewünschte Wassermenge schon direkt nach dem Einschalten der Maschine festzulegen, ohne die Aufheizphase abwarten zu müssen. Sobald das Wasser die passende Temperatur erreicht hat, beginnt die Maschine eigenständig mit dem Brühvorgang, was besonders beim ersten Kaffee morgens sehr bequem ist!

Neu für uns war auch die Möglichkeit, individuelle Füllmengen festzulegen. Bei unserer alten Maschine hatte man „nur“ die Auswahl zwischen „1 Tasse“ oder „2 Tassen“, was ja schon 4 Kombinationsmöglichkeiten birgt:

* Wassermenge 1 Tasse + 1 Kaffeepad = normaler, kleiner Kaffee
* Wassermenge 1 Tasse + 2 Kaffeepads = starker, kleiner Kaffee
* Wassermenge 2 Tassen + 1 Kaffeepad = milder, großer Kaffee
* Wassermenge 2 Tassen + 2 Kaffeepads = normaler, großer Kaffee

Nun kann man bei der HD 7873 aber auch die Wassermenge voreinstellen, was darin endete, dass ich etwas verwirrt vor der Maschine stand und es tatsächlich erst nach 3 Mal drücken schaffte, eine große Tasse so passend mit Kaffee zu füllen, dass sie a) voll ist und sich b) auch noch ein Schuss Milch ausgeht. Nach ein bisschen experimentieren – was der Liebste für mich erledigt hat – haben wir nun aber die optimale Einstellung für unsere Tassenhöhe gefunden. Kompliziert wird es dann erst, wenn man 17 verschiedene Tassen mit unterschiedlichen Fassungsvermögen besitzt 😉 Die Maschine merkt sich die letzte Einstellung, man sollte also nicht blind drauf drücken, wenn andere Mitbewohner und Maschinenmitbenutzer gänzlich andere Tassen benutzen. Besonders, wenn diese Tassen um einiges größer sind, als die eigenen… ich habe es erprobt 😉

Ebenso erprobt habe ich, die Maschine zu putzen… und so habe ich einen weiteren Rat für euch, liebe Leser:

Anstatt „normalen“ Knöpfen verfügt die Senseo HD 7873 über ein Touchbedienfeld (ihr erinnert euch an das oben erwähnte *kreisch*?). Eine wunderbare Spielerei für technikaffine Männer (und Frauen). Ein Highlight in der Küche. Ein optischer Leckerbissen. Und eine böse, böse Putzfalle!

In einem Anfall von „Ich muss hier dringend sauber machen!“ schwang ich nämlich die Tage meinen Putzlappen und wischte im Zuge dessen auch über das neue Küchenschätzchen und unüberlegter Weise auch über das Bedienfeld, das wohl als neuer Treffpunkt aller Staubflusen der Umgebung dient.

Was machte das brave Helferchen? „Guten Tag, ich bins, deine Senseo! Ich schalt mich mal eben ein … “ Na gut, das ist ja kein Problem. Geistige Notiz an mich selbst: „Senseo schaltet sich beim Putzen ein“. Notiz abgelegt, umgedreht, anderswo weiter geputzt. Doch dieses schadenfrohe Flüstern der Maschine hörte ich nicht mehr: „Ach, du möchtest eine große Tasse mit mittlerer Füllhöhe? Ok, ich merk es mir und lege sofort los, sobald das Wasser heiß ist! Mir egal, ob da eine Tasse steht oder nicht. Und die Klappe vom Padhalter ist auch offen? Ich spritze das heiße Wasser in der ganzen Küche rum? Pft… wen kümmerts? Ach und das Bedienfeld funktioniert nicht, wenns nass ist? Hähähähähäääääää…. sowas aber auch!!!“

Den genauen Anblick und meine wortreichen Flüche überlasse ich jetzt eurer Phantasie, aber ich möchte euch dringend raten: Steckt diese Kaffeemaschine lieber aus, während ihr sie putzt!! 😉

Und wie schmeckts nun?

Auch diese Senseo bietet den gewohnten Standard! Der Kaffee schmeckt nun irgendwie herber, ob das an dem gefilterten Wasser liegt, werden wir im Juli testen. Durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten kann nun jeder Genießer seinen persönlichen Wohlfühlkaffee trinken, oder auch mal einen schnellen Wach-mach-Espresso.

Fazit:
Ich mag „unsere Neue“ – sie darf mit Freuden hier wohnen bleiben und uns täglich verwöhnen 🙂
Auch mit diesem aktuellen Modell bleibe ich der Marke Senseo treu.

Liebe Grüße und wunderbaren Kaffeegenuss (wie auch immer der bei EUCH aussieht),
eure